Mexiko Projektreise 2019

Wir sind zurück aus Mexiko.
14 Tage buntes, faszinierendes, überraschendes, mystisches, koloniales und indigenes Mexiko auf der anderen Seites des Globus`.
Vom 6.-20.Oktober 2019 reiste eine Stellinger Projektgruppe
„Plastik war gestern“ zu unserer indigenen Partnerschule in San Ildefonso, Tultepec, Querétaro.

Ein großes Dankeschön an Mario, Lisvy und Alberto vom Instituto Interculturel Ñöñho, die das diesjährige Programm organisierten.
Bereits 2017 fuhr eine Projektgruppe der StS Stellingen zu unserer Partnerschule nach Mexiko.

Mexiko 2019 Programm

  • Gemeinsam mit den Ñöñhos verbrachten wir drei Tagen in Mexico City. Wir lernten mit einem Ranger das Axolotl Projekt in Xochimilco kennen, besuchten  das Casa Azul, das Wohnhaus und Atelier von Frida Kahlo und Diego Rivera, die Ausgrabungen von Tenochtitlan mitten in der City nahe der Kathedrale, bestaunten die Masken und Skulpturen im Museum des Templo Mayor.
  • Am dritten Abend stand ein Besuch der ARENA auf dem Programm:  Lucha Libre – Wrestling und Akrobatik, eine ganz eigene Form des Wrestlings, die es so nur in Mexiko gibt. Entstanden ist der Lucha in den 1930er Jahren, als Salvador Lutteroth das Wrestling aus den USA nach Mexiko brachte. Der Lucha Libre ist allerdings um einiges akrobatischer.
  • Wir besuchten die Städte
    Querétaro
    Guanajuato
    Guadalajara
    Tlaquepaque
    Amealco
    Tepoztlan
  • In Guanajuato erlebten wir das Festival Cervantino. Die ganze Stadt lebte Theater, Musik und Artistik in vielen bunten Farben und Events.
  • In Guadalajara bestaunten wir die Wände von Murales und druckten Gullideckel ab.
  • In Tepoztlan aßen Köstlichkeiten der mexikanischen Küche auf einem indigenen Markt und tauchten in die Farben, Gerüche und Geräusche  dieser Stadt südlich von Mexico City ein.
    Der Name Tepoztlán kommt aus dem  Nahuatl und leitet sich von den Worten Tepoztécatl (aztekische Gottheit) und tlan (nahe) ab, bedeutet also ‚nahe bei Tepoztécatl‘.  Oberhalb von Tepozlan befindet sich die präkolumbischen Pyramide El Tepozteco, die wir nach steilem Anstieg besuchten. Diese wurde zwischen 1150 und 1350 erbaut und liegt auf 2.000 m Höhe oberhalb von Tepoztlán. Diese Pyramide ist das Symbol für die nie vollendete Unterwerfung der Mexica-Stämme durch die spanischen Eroberer, die im Jahre 1522 in Tepoztlán ankamen.
  • Auf unserem Weg zum Flughafen besuchten wir das Museo Diego Rivera Anahuacalli , ein Museum für präkolumbianische Kunst in Mexiko-Stadt. Es geht auf Diego Rivera zurück, dessen Sammlung von über 50.000 Objekten hier präsentiert wird

Wir waren zu Gast zum 10 jährigen Jubiläum dieser kleinen „Universität“ und erlebten den letzten Tag eines dreitägigen indigenen Bildungskongresses  im Instituto Intercultural Ñöñho sowie die Übergabe der Schulleitung von Mario Gomez an Pancho Bohórquez.

  • Wir werden weiterhin das Instituto Intercultural Ñöñho in seiner Bildungsarbeit  durch das Projekt „Plastik war gestern
    gemeinsam mit dem Lemonaid & ChariTea e.V. unterstützen.
  • Im Februar 2020 wird die Lehrerin Lisvy Ramos erneut nach Hamburg kommen, um sich für einen Masterstudiengang  in Nachhaltigkeit an der Leuphana in Lüneburg zu bewerben.Ab Amealco, dem Nachbarort von San Ildefonso, begleitete unsere Reise Julia Pieper.
    Julia unterrichtete in Stellingen und studiert zur Zeit für zwei Austauschsemester „Mexikanische Kultur“ in Xalapa in Mexiko. Sie studiert in Hamburg im Master of Education Sonderpädagogik und im FSP  EuSE und Spanisch.
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    Wir, Christian, Anke, Nelly, Cläre, Julia, Vanessa, Alessia, Burcu, Beyza, Tim und Julia danken dem Schulverein, der Bildungsbehörde, der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und der
    Gabriele Fink Stiftung für die Unterstützung und Ermöglichung dieser einmaligen Projektreise.
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