Mathematik

 

Mathematik – ein Fach, das die unterschiedlichsten Gefühle hervorruft. Für den einen oder die andere ist es immer wieder „spannend“, sich mit der sogenannten Wissenschaft von den Mustern auseinanderzusetzen und die Strukturen dahinter zu ergründen. „In Mathe war ich immer schlecht…“ hört man allerdings auch nur allzu oft (sogar ein bekannter Mathematikprofessor hat eines seiner Bücher so betitelt). Einigen macht dieses Fach vielleicht sogar etwas Angst. Andere finden es schlicht und ergreifend „kompliziert“.

Die Mathematiklehrerinnen und -lehrer der Stadtteilschule Stellingen haben dieses breite Empfindungsspektrum im Blick, z.B. wenn sie ihre Schülerinnen und Schüler dazu motivieren, eigene Wege zur mathematischen Lösung eines Problems zu suchen und dabei ausdauernd zu sein. Mit dem geeigneten Handwerkszeug wird es immer wahrscheinlicher, auch die zahlreichen Schönheiten auf den vielfältigen Wegen zu entdecken.

„Dumme Fragen“ – die gibt es nicht! Jede (!) themenbezogene Frage hat ihre Berechtigung – es ist sogar ausdrücklich erwünscht, sich fragend auch auf Irrwege zu begeben: vor allem durch Fragen, die laut gestellt werden, sortieren sich die womöglich zunächst verwirrend erscheinenden mathematischen Begriffe und Verfahren im Kopf und finden ihren Platz.

Bei allem, was unsere Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht tun, ist es uns besonders wichtig, dass sie einprägsame Vorstellungen von den Dingen entwickeln, mit denen sie arbeiten. So befähigen wir sie dazu, die erlernten Verfahren eigenständig auch in alltagsweltlichen Zusammenhängen anzuwenden.

Den Schülerinnen und Schülern, die Mathematik „spannend“ finden, ermöglichen wir regelmäßig die Teilnahme an der „Mathematik-Olympiade, dem Internationalen Städtewettbewerb Mathematik oder dem Känguru Wettbewerb

http://bildungsserver.hamburg.de/00-np-mo/3873084/01-mo-was-ist-das/
http://www.math.uni-hamburg.de/stw/current.html
http://www.mathe-kaenguru.de/

Aber auch die Schülerinnen und Schüler, die mit dem Fach Mathematik eher Schwierigkeiten verbinden, werden nicht alleingelassen. Neben der gezielten Unterstützung durch die Lehrkräfte (die sich über den Mathematikunterricht hinaus auch auf die Zusammenarbeit mit den Unterrichtenden in unseren additiven Förderkursen erstreckt) spielt die sogenannte „Selbstdiagnose“ eine wichtige Rolle, infolge derer sich die Schülerinnen und Schüler je nach individuellen Stärken zu wichtigen Teilkompetenzen einer Unterrichtseinheit gegenseitig weiterhelfen. Insbesondere stehen während der selbstorganisierten Arbeitsplan-Phasen in der Regel für jede Teilkompetenz „Experten“ aus der Schülerschaft bereit, um ihren Mitschülern Hilfestellungen zu geben. „Lernen durch Lehren“ ist hier die Devise – wie beispielsweise auch im Rahmen der sogenannten „Partnerdiagnose“, bei der die Schülerinnen und Schüler den Wahrheitsgehalt diverser Behauptungen zu Bereichen der jeweiligen Unterrichtseinheit argumentativ vor ihren Mitschülern verteidigen.

Nicht zuletzt wird den Schülerinnen und Schülern während der „Individualisierten Lernzeit“ in den Jahrgängen 5 – 7 noch einmal verstärkt die Chance geboten, in ihrem eigenen Lerntempo mathematische Inhalte nachzuarbeiten oder schneller voranzugehen und komplexere Probleme zu bearbeiten. Die v. a. hier zunehmende Arbeit an sogenannten offenen Aufgaben fordert die Schülerinnen und Schüler ganz besonders heraus, auf verschiedenen Wegen zu einem Ziel zu gelangen, da sie eigene Fragen zu einem Thema stellen, denen sie anschließend nachgehen.

Die Einführung der wöchentlichen Kopfübungen soll die Schülerinnen und Schüler bereits frühzeit auf die typischen Prüfungsformen der zentralen Abschlussprüfungen im Rahmen des ESA und MSA vorbereiten.

Sich auf die Mathematik einlassen und sie dadurch verstehen – dies ist der zentrale Anspruch des Mathematikunterrichts an der Stadtteilschule Stellingen.