Honigernte

Vier Bienenvölker stehen am Sportplatzring und in der Hagenbeckstraße

40 Kilo flüssiges Gold

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Am Freitag, d. 26.Juni 2015, wurde zum ersten Mal an der Stadtteilschule Stellingen Honig geerntet.

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Imker und Biologielehrer Jörg Hofmann, der auch den Zoo leitet,  führte Schüler_innen der 5. – 12.Klasse und Kolleg_innen in das spannende und gesunde Handwerk ein.

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In der Honigschleuder wird der Honig aus den abgedeckelten
Rähmchen geschleudert.

Das Wachs wird später zu Kerzen und Seife verarbeitet.

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Alle Hände an der Honigschleuder!

Insgesamt 40 Kilogramm!!

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Zukünftig wird unser Honig in den EDEKA Märkten Niemerszein verkauft.

Ernesto Gonzales berichtet:

„Unsere Honigernte soll unter anderem den Nicaragua Schüleraustausch mit finanzieren.
Beim ersten Versuch, Honig zu ernten, scheiterten wir leider, da es regnete und Regen die Bienen stechfreudiger macht. Regen verschlechtert außerdem die Qualität des Honigs.
Trotzdem nutzten wir den Tag, um schon mal den Vorgang des „Honigerntens zu besprechen und die Honigschleuder zu reinigen.
Anschließend  konnten wir uns  Brut- und Honigwaben ansehen. Die Drohnen waren zwischen den Arbeiterbienen recht gut zu erkennen, da sie etwas dicker und größer sind. Drohnen sind männliche Bienen, die ausschließlich zur Fortpflanzung dienen.

Leider konnten wir keine Bienenkönigin sehen.
Die darauf folgende Woche wagten wir erneut einen Versuch. Während die einen die Waben in die Küche brachten, leisteten die anderen Vorarbeit, indem sie die Eimer zum Abfüllen des Honigs reinigten. Wir entfernten in der Küche das Wachs von den Honigwaben mit einem speziellen Werkzeug. Das Wachs konnte man als Kaubonbon essen, durfte es jedoch nicht runterschlucken.
Die gesäuberten Bienenwaben wurden in die Hoingschleuder gestellt und von beiden Seiten geschleudert.
Der geschleuderte Honig wurde zum Schluss zweimal gesiebt und wir ernteten zwei Eimer voll Honig, jeder Eimer 20 Kilogramm.
Diese Erfahrungen waren sehr interessant und ich freue mich auf die weitere Arbeit mit unseren Bienen.“