„Heute darf es rauchen, stinken oder knallen“ – Kleiner Forschertag an der Stadtteilschule Stellingen

Am 27.11. trafen sich Stellis und Mollis, um gemeinsam zu forschen. Dabei experimentierten die Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 6, 10 und 12 mit fast 40 Viertklässlern. Dabei wurden die Stellis von Frau Reiners und Frau Lohse unterstützt.

Einen Dank an alle Schülerinnen und Schüler sowie Kollegen und Kolleginnen, die diesen Tag liebevoll gestaltet haben.

 Anna Filbert, MINT-Beauftragte

 Berichte der beteiligten Schülerinnen
Bei den Schülern der vierten Klassen und ihren Eltern steht langsam die Entscheidung über die weiterführende Schule an. Um den Schülerinnen und Schülern der Ganztagsschule Molkenbuhrstraße diese Entscheidung zu erleichtern, haben wir sie eingeladen, unsere Schule zu besichtigen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Abteilungsleiterin Ute Köhne zeigten wir den Kindern die Pausenhalle, in der Essen und Trinken bereitgestellt wurde. Es wurde Tischkicker gespielt und sich unterhalten, nach einer anfänglichen Schüchternheit überwanden sich die Kinder und erzählten zahlreiche Geschichten aus ihrem Leben. Es wurden Gruppen von jeweils sechs bis sieben „Mollis“ zwei bis drei Schülerinnen aus Jahrgang sechs und zehn zugeteilt, die sofort mit dem eng getakteten Programm begannen.

Unsere Gruppe ging zuerst in einen NaWi-Raum, wo die Zwölftklässler Experimente vorbereitet hatten. Genau zwei Stunden lang wurden Teebeutel zum Fliegen gebracht, Flammen rot, orange und grün eingefärbt, Luftballons aufgepustet – ganz ohne Puste, Stahlkugeln aus mit Wasser gefüllten Gläsern geholt, ohne dass Hände nass geworden sind, Eier durchsichtig gemacht und schwarzer Filzstift in seine Farbbestandteile auseinandergenommen. Die kleinen Forscher zeigten sich begeistert und notierten fleißig ihre Ergebnisse in ihrem Forscherheftchen. Es war schwierig, alle für die Pause wieder von den Experimenten loszukriegen – wir mussten versprechen, bei überschüssiger Zeit noch einmal zurückzukehren.

In der kurzen Pause in der Pausenhalle wurde sich wieder auf die Kicker gestürzt und unterhalten, die einzelnen Gruppen erzählten von ihren Erlebnissen. Anschließend ging es in den Schulzoo, wo die Kinder die Degus, Chinchillas und Kaninchen von Sechstklässlern gezeigt bekamen. Das Kaninchen durfte sogar auf den Schoß genommen werden. Es wurde sich über Haus- und Lieblingstiere unterhalten und bereitwillig gefüttert. Nach einigen enttäuschten „Wo sind denn die Schlangen?“-Ausrufen machte sich die ganze Gruppe weiter auf zum Reptilienzoo.

Dort wurde sie gleich begrüßt von Sechstklässlern, die jeweils eine Schlange um den Hals oder in der Hand hatten. Die erst etwas eingeschüchterten Mollis trauten sich bald alle, die Schlangen zu streicheln oder sogar auf den Arm zu nehmen. Eine kleine Führung zeigte ihnen die Vielfalt unserer Reptilien im Reptilienzoo. Alle Schlangen, Echsen, Schildkröten, Spinnen und andere wirbellosen Tiere wurden ausgiebig beobachtet und es wurden fleißig Fragen gestellt. Auch hier war es schwierig, die ganze Gruppe von den Tieren zu trommeln, um ihnen das Schulgelände zeigen zu können.

Dafür gingen wir nach einem kurzen Rundgang durch das Grüngelände und die Sportplätze sofort zum neuen A-Gebäude – das Klassengebäude für die Jahrgänge 5 bis 7 – und forschten an den dort aufgebauten Experimenten. Es wurden mithilfe eines Pendels Muster in den Sand gezeichnet, mit einem Paar Sandalen Musik gemacht und eine Kugel aufwärts gerollt. Nach einem kurzen Blick in die Klassenräume war die Zeit auch schon vorbei und wir versammelten uns wieder für die Abschiedsrunde in der Pausenhalle. Das Feedback der Mollis nach dem Daumen-Prinzip fiel gut aus: alle hatten Spaß gehabt. Ebenso wünschten sich alle, uns nach den Sommerferien wiederzusehen. So ging es für die Mollis wieder zurück in ihre Schule und wir räumten die  Experimente in Kisten – für den nächsten Besuch der Grundschulen.
Adela, 10c

Am Anfang des Tages hat Frau Köhne die Kinder in der Mensa begrüßt. Die Grundschüler der Molkenburschule haben sich in jeweils 4 Gruppen aufgeteilt. Die erste und zweite Gruppe hatten als erste „Station“ die Experimente. Die Grundschüler hatten einen Forscherbuch, den sie ausfüllen mussten. Es gab verschiedene Experimente wie z.B mit Feuer oder mit Wasser. In der Zeit, als Gruppe eins und zwei Experimente hatten, war die dritte Gruppe im Schulzoo und die vierte im Reptilienzoo. Im Schulzoo gibt es verschieden Tiere wie Mäuse oder Chinchillas, und im Reptilienzoo gab es verschiedene Schlangen oder Spinnenarten. Nach den zwei Stunden hatten die Grundschüler Pause in der Pausenhalle. In der Pausenhalle gab es was zu trinken, Mandarinen und Süßes, sie konnten Billard oder Kicker spielen. Nach der Pause, sind Gruppe drei und vier zu den Experiment gegangen und Gruppe eins zum Schulzoo und Gruppe zwei in den Reptilienzoo. Nach 20 Minuten haben Gruppe eins und zwei getauscht. Die letzten zwanzig Minuten haben wir den Schülern das Schulgelände gezeigt. Am Ende kamen alle Kinder und alle Mithelfer in der Pausenhalle zusammen, um sich von einander  zu verabschieden. Es war ein wundervoller Tag. 🙂
Ayse und Sophia, 6b