Englisch

Weltoffenheit sowie Begegnungsbereitschaft und -fähigkeit sind Eckpfeiler des Englischunterrichts.

Die Begegnung mit Menschen, Wertvorstellungen und Kulturen anderer Länder stehen im Vordergrund.

Am Ende der Sekundarstufe I sind die Schüler_innen in der Lage, sich in Englisch mit anderen Personen über Interessantes, Bedeutsames oder Strittiges zu unterhalten.
Sie können sich beim Hören und Lesen der englischen Sprache zweckgerichtet informieren, sie können die Ergebnisse dieser Ermittlungen mündlich wiedergeben, ihre eigene Meinung äußern und dies auch in angemessener Form schriftlich festhalten.
In der Oberstufe werden die Schüler_innen auf das Abitur vorbereitet. Aufbauend lernen sie in der Sekundarstufe I, sich mit komplexen authentischen Texten verschiedener Art zunehmend selbstständig auseinanderzusetzen.

Unterrichtsgestaltung
Alle Schüler_innen sollen befähigt werden, sich in Englisch zu verständigen und sich verständlich zu machen. Unterschiedliche Ausprägungen in der Sprachbeherrschung werden aufgefangen, indem in Partner- und Gruppenarbeit im miteinander helfen und sich gegenseitig anregen, gelernt wird.

Der individuelle Lernstand mit den eigenen Stärken und Schwächen soll erkannt, beschrieben und davon ausgehend der eigene Lernprozess gestaltet werden.
Die Schüler_innen sollen die englische Sprache in möglichst vielen Situationen, die für sie selbst von Bedeutung sind, verstehen und sinnvoll anwenden können. Alle vier Fertigkeiten – Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben – werden berücksichtigt und kontinuierlich geübt.
Dabei ist uns wichtig, dass die individuellen Begabungen und Fertigkeiten gefördert und gefordert werden. Das geschieht im Klassenverband genauso wie in den Jahrgängen 5 und 6 in der Individualisierten Lernzeit. In diesen Stunden arbeiten die Schüler_innen zunehmend selbsttätig an selbstgewählten Lernvorhaben.

Ziele
Der Englischunterricht wird kompetenz- und handlungsorientiert unterrichtet. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen erwerben, die sie dazu befähigen, sprachlich zu handeln.

Das bedeutet, dass die Schüler_innen nicht nur lernen, englische Texte zu lesen und zu schreiben, sondern dass sie über den Erwerb der reinen Sprachkenntnisse hinaus vor allem durch kommunikative Aufgabenstellungen üben, in authentischen Situationen auf Englisch angemessen zu agieren.
Deshalb steht als Lernziel das interkulturelle Handeln im Vordergrund. Dazu gehören als Grundkompetenzen die interkulturelle Kompetenz, die kommunikative Kompetenz und die Methodenkompetenz. Diese übergeordneten Kompetenzen umfassen wiederum Teilkompetenzen wie Selbst- und Sozialkompetenz, aber auch die sprachlichen Mittel und kommunikativen Fertigkeiten. Diese werden hier näher beschrieben:
Hörverstehen – Die Schüler_innen hören authentische Texte und lernen sowohl sachliche als auch sprachliche Informationen zu entnehmen.
Sie üben widersprüchliche Argumentationen wahrzunehmen und zu bewerten bzw. aufzugreifen und zu verwenden.

Lesen
Texte werden zunehmend selbstständig u.a. auch mit Hilfe von Wörterbüchern erarbeitet und die Ergebnisse werden der Gruppe vorgestellt. Die Techniken des überfliegenden und selektiven Leseverstehens (skimming und scanning) werden verstärkt herangezogen.

Sprechen
Die Schüler_innen werden im Unterricht aktiv: Sie üben sich z.B. in Rollenspielen um beispielhaft zu lernen, mögliche künftige Situationen in der Fremdsprache zu bewältigen. Sie äußern sich zu unterschiedlichen Themen, erzählen selbst ausgedachte Geschichten, stellen ihre eigene Meinung dar, präsentieren Ergebnisse und begründen sie.

Schreiben – Neben den kreativen Formen des Schreibens wird auch das Verfassen von bestimmten Texttypen geübt, die je nach Jahrgang variieren

Sprachmittlung – Die Schüler_innen lernen zwischen Sprechern unterschiedlicher Sprachen zu vermitteln und geben Inhalte sinngemäß wieder ohne direkt zu übersetzen.

Themen
Die Themen im Englischunterricht variieren je nach Jahrgang.

Das in allen Jahrgängen vorhandene Lehrwerk Notting Hill Gate bietet eine sinnvolle Progression und Vertiefung altersgemäßer Themenbereiche.
Wichtig ist uns, dass die Themen auch von den Schüler_innen selbst mitbestimmt werden der Englischunterricht somit schülerzentriert und lebensnah gestalten wird.

Im Angebot: Lektüren und/oder Theaterstücke.  Sprachliche Mittel wie Wortschatz, Redemittel, Aussprache, Grammatik und Rechtschreibung werden themengebunden geübt.

Leistungsbewertung
Alle im Unterricht erbrachten Leistungen werden zur Leistungsmessung herangezogen.

Dazu zählen praktische, selbstständige und soziale Leistungen ebenso wie die Beherrschung von Arbeitstechniken:

  • Erschließungstechniken
  • Informationsbeschaffung und Präsentationstechniken
  • Wiedergabe von Wissen
  • allgemeiner Umgang mit der fremden Sprache
  • Führen von Heften und Mappen
  • Mitarbeit im mündlichen Unterricht
  • Präsentation eigener Arbeitsergebnisse z.B. in Form von Referaten
  • Anfertigen der Hausaufgaben
  • Ergebnisse der Klassenarbeiten und Vokabeltests

Klassenübergreifende Vergleichsarbeiten sind verpflichtend und werden regelmäßig geschrieben.

Schriftliche Arbeiten werden zu ca. 40% bei der Bewertung der Gesamtleistung herangezogen.

Mündlichen Leistungen zu ca. 60%.

Durch unterschiedliche Aufgabenstellungen sollen sowohl den Schnellen als auch den Langsamen genügend Möglichkeiten und Anreize gegeben werden, ihren Fähigkeiten und Begabungen entsprechend zu lernen und aktiv zu werden.

Die Schüler_innen erstellen von Klasse 5 an ein individuelles Portfolio, in dem sie fortlaufend ihre Lernfortschritte einschätzen und dokumentieren. Hier sammeln sie besonders gelungene Ausarbeitungen, die die Stationen des eigenen Lernens bewusst machen.

Wettbewerbe
Unsere Schule nimmt regelmäßig an unterschiedlichen Sprachenwettbewerben teil. So zum Beispiel beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen oder bei „The Big Challenge“.