Aktionstag

Mittwoch, 11. Mai 2016, 10:0 0 – 14:00 Uhr.
Gemeinsamer Aktionstag  mit den 120 Schülerinnen und Schülern unserer drei Zentralen Erstaufnahmen in der Kieler Straße, der Voigt Kölln Straße und dem Behrmannplatz.
Interkulturelles Training für alle Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Stellingen.Aktionslogo1

An beiden Standorten fanden Aktionen statt. Die Klassenräume, die Schulhöfe, Werkstätten und Sporthallen waren einbezogen.

Hamburger Abendblatt_Willkommen in Stellingen

Elbe-Wochenblatt_25.Mai 2016

Ein unvergessener Tag!

Großes Dankeschön und Kompliment an das Vorbereitungteam, der Schülerrat und Teach First Fellow Christian Egbering.

 

McEvenay
von links: Christian Egbering, Fotokünstler Kevin Mc Elvaney, Birte Lorenzen

Enni und Adela, 12 und 11, Kl. 6c
Flüchtlings-Willkommenstag
„Zur Vorbereitung kamen Nele und Hendrik von der Organisation AFS (Austauschorganisation). Sie haben uns von ihren Erfahrungen als Austauschschüler berichtet. Mit mehreren Spielen haben sie uns verdeutlicht, wie man mit anderen Kulturen umgeht.
Kurz vor dem Mittagessen kamen  die Kinder aus der ZEA – Kieler Straße. Wir waren alle zunächst schüchtern, aber dann wurden wir immer mutiger. Sie sagten uns alle Wörter, die sie schon auf Deutsch konnten. Wir waren über den großen Wortschatz erstaunt. Beim Essen haben wir mehrere Stühle zusammen geschoben, damit wir alle zusammen sitzen konnten. Nach dem Essen haben wir ihnen Spiele gezeigt, wie z.B. Ticken. Wir waren erstaunt, wie glücklich die Geflüchteten schienen und wie sie mit den Zuständen umgehen können.“

Svea Paula Marie, 12, 6c
„Nachdem wir alle mit vollen Mägen die Cafeteria verlassen hatten, sind wir auf unseren Sportplatz und in das Grüngelände gegangen. Wir haben zwei Stunden mit den ZEA Schülern gespielt und gelacht. Danach mussten sie leider schon gehen, aber wir werden uns auf jeden Fall wieder treffen. Uns allen hat dere Tag sehr gefallen!“

Mirjona, 12, Kl. 7d
„Heute war Aktionstag. Ich habe vieles erfahren, von dem ich vorher nicht wusste. Als Jawad aus der 13.Klasse von seiner acht Monate dauernden Flucht von Afghanistan über den Iran nach Deutschlnd erzählte, habe ich Gändehaut bekommen. Er hat uns von seinen Ängsten erzählt. Menschen sind oft gemein zu Flüchtlingen. Ich weiß, dass ich glücklich sein kann, dass ich Lesen und Schreiben lerne und zur Schiule gehe.“

Rahela E.B., 14, Kl. 8e
„Unsere Klasse hat als erstes ein kleines Rollenspiel gemacht, es gab „die Modis“ und „die Trados“. Ich war eine der Modis. Die Aufgabe der Klasse war es, dass wir uns nicht komisch fühlen sollen, wenn wir uns in unterschiedliche Kulturen hineinbegeben oder zu Besuch bei einer Familie sind, die einer anderen Religionsrichtung folgen.
Es war merkwürdig für mich, in der Situation, als wir in unseren Rollen waren, da es wie gesagt, eine andere Kultur war. Außerdem hatten die Trados eine ganz andere Begrüßungsvorstellung als wir. Außerdem durften die Frauen/Mädchen bei uns mitbestimmen bei Entscheidungen, was die Frauen/Mädchen bei der anderen Gruppe nicht durften.
Wir sahen den Dokumentarfilm („#myescape“), von den Flüchtlingen heimlich mit ihrem Handy gefilmt.  Ihre Flucht aus den  Heimatländern , teilweise mit und teilweise ohne Schlepper, mit allen Höhen sowie Tiefen.
Der  Tag war  informativ und spannend, ich habe vieles im Kopf behalten.“

Klarisa, 13, Kl. 7d
„Jetzt macht Jawad Abitur und möchte Medizin studieren. Ich habe mir nach diesem Tag vorgenommen, dass ich, wenn ich groß bin, denen helfen werde, denen es nicht so gut geht.“

Natalija, 13, 7d
„Mich hat traurig gemacht, dass viele Menschen nicht lesen und auch nicht schreiben können. Ich sage oft, dass ich keinen Bock auf Schule habe, das werde ich ändern. Andere Kinder können gar nicht zur Schule gehen, “

Kaan, 13, 7e
„Wir haben vier gemischte Teams gebildet und Basketball und Fußball gespielt. In den Pausen haben wir mit unseren Gästen Pfannkuchen und Schokoladenkuchen gegessen. Es ist so viel passiert an diesem Tag. Am Anfang waren die Flüchtlinge schüchtern und am Ende haben wir alle gelacht. Das ist der beste Beweis, wie viel Spaß wir zusammen hatten.“

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Frieda, 12, Kl.7e
„Wir haben mit den Flüchtlingen Basketball und Fußball gespielt. Einige konnten sogar schon gut deutsch. Man dachte gar nicht, dass diese Kinder so viel Schlimmes erlebt haben. Sie sind sehr mutig und haben sich immer hingeschmissen. Ich habe gelernt, dass Flüchtlinge ganz normale Kinder sind. Ich dachte gar nicht, dass sie lachen, sondern ersnt sind. Wir haben viel zusammen gelacht.“

Malik, 12, 7e
„Ich werde nicht vergessen, wie ein Junge, den  ich auch sehr mochte, mich von Anfang an „My friend“ nannte. Das war ein tolles Gefühl.“

Isabell, 13, Kl. 7e
„Ich habe mir vorgenommen, einen der Geflüchteten besser kennen zu lernen.“

Naomi, 13, Kl. 7e
„Man muss gar nicht auf Deutsch kommunizieren, man kann sich auch so verständigen.“

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Carl, 12, Kl.7 e
„Wir haben mit Gestik und Mimik uns verständigt. Ich möchte mehr dafür tun, dass sich die Geflüchteten bei uns wohl fühlen, so als wäre es ihr zweites Zuhause.“

Alana, 18, Kl. 12a
„Wir möchten einen Schule ohne Rassismus werden. Es ist egal, welche Hautfarbe, Herkunft oder Geschlecht ein Mensch hat. Wir haben mit den Schülerinnen und Schülern unserer Schule darüber gesprochen und Unterschriften gesammelt. Ein Mädchen aus der 6.Klasse erzählte, dass sie jedes Jahr zu ihrer Familie in die Türkei fliegt. Dieses JAhr wegen des Terrors aber nicht. Das hat mich berührt. Ich habe mir vorgenommen jetzt andere Kulturen kennen zu lernen.“

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Michella, 17, 9b
„We had a talk with two refugees from Syria und they told us their stories. Their life befor the war and how they suffered to get a better living. The experience I got was that in such situations like war, you must be really bold. What I will never forget is the situation women and children are going through in some countries. Like the woman whose daughter was sick and would only get attention for her daughter on a condition she don`t want to do.
What I lerant was that, there are a lot of people out there suffering with no reason so I have to be greatful for the opportunity I have now.“

Florian, 7, Kl.10a
„Ich werde Jawads Gechichte nie vergessen und bin dankbar, dass er sie uns erzählt hat.. Ich habe mir vorgenommen, Flüchtlinge zu respektieren.“

Marina, 16, Kl. 10a
„Wir haben den Film „My Escape“ gesehen und mit Jawad gesprochen. Beides hat meine Sicht auf Flüchtlinge verändert. Ich weiß, dass man nicht alle Flüchtlinge unter einen Hut packen kann.“

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Jasmin, 13, Kl. 7c
„Wir haben zwei Bögen bekommen, auf denen zwei Koffer abgebildet waren. Wir sollten einen Urlaubs- und einen Fluchtkoffer packen. Danach haben wir Federtaschen für die Kinder in unseren Erstaufnahmen benäht. Ich habe gelernt, wie man aus Stoff, den ich wegwerfen wollte, etwas Cooles gestalten kann. Ich habe mir vorgenommen, Stoff oder Kleidung nicht wegzuwerfen, sondern zu spenden.“

Rahman, 15, Kl. 9b
„Ich war sehr aufgeregt als die Geflüchteten ihre Lebensgeschichtn erzählt haben. Ich war sehr berührt. Es machte mich traurig zu erfahren, wie sie in 20 Mann Booten moi 34 Personen an Bord immer den Tod vor Augen geflüchtet sind. Ich helfe fast jeden Tag in der Kieler Straße und verteile Kakao und Kaffee mit einer Gruppe aus meiner Moschee. Ich werde jetzt versuchen jeden Tag zu helfen.“

Aktion der Klasse 7c
Nähen der Federtaschen für die Flüchtinge
Fotos Olaf Tralow

Chantina, 14, Kl. 8d
„Ich habe mir vorgenommen, mehr über Flüchtlinge nachzudenken und sie zu respektieren, weil sie so viel durchgemacht haben.“

Pegah, 14, Kl. 8d
„Der Tag war sehr emotional. Ich möchte mich mit dem Thema intensiver beschäftigen.“

Zeynep, 14, Kl. 8d
„Ich habe mir vorgenommen, mehr darauf zu achten, wie Männer auf Frauen reagieren. Ich werde jetzt mehr über Flüchtlinge nachdenken.“

Noemi, 13, Kl. 8d
„Ich kann jetzt nachvollziehen, wie schwer es für einen Flüchtling ist, in Deutschland zu leben. Es ist eine  ganz andere Kultur, an die sie nicht gewöhnt sind. Ich habe mir vorgenommen Flüchtlingen zu helfen.“


Impressionen aus den bunten Aktionen

Javad Jafari, Klasse 13, seit sechs Jahren in Deutschland,  berichtete der Klasse 7d  über seine eigene Flucht aus Afghanistan.
Hier im Gespräch mit Beate Gemp.

Ein erster Bericht auf Stelli News vom 12.Jahrgang.

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Schon einen Tag zuvor  ging es los, Kreidegraffiti entstanden.

Im Lehrerzimmer hingen eine große Auswahl an  Projektangeboten.

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Der Schülerrat hat  einer Journalistin des GEW Magazins
Erziehung und Wissenschaft  ein Interview  gegeben.
Unter VIDEOS könnt ihr es auf der Facebookseite von
OpenEyes OpenHearts  in der linken Spalte anklicken.

Netzwerk


Open Eyes

Dialog P

 

 

Das macht Schule
OpenEyes – OpenHearts
Kevin Mc Elvaney (Künstler – Fotografie)

willkommen

Projektteam
Schulsprecherteam (Wettbewerbsleitung „Das macht Schule“)
Christian Egbering (Material, Organisation und Externe Partner, Ansprechpartner für Jg. 5 und Jg. 6)
Jan Hüll (Organisation und Ansprechpartner für Jg.9)
Ricarda Reiners (Ansprechpartner für Jg. 7)

Aktionen und Programm
Interkulturelles Training (3.-4. Std.)
(Brehmweg + Sportplatzring)

Landart Projekt (Schulhof Brehmweg)

Flaggen mit Kreide auf dem ganzen Schulhof

Syrische Spezialitäten
(Brehmweg)

Kunstausstellung mit Fotokünstler Kevin Mc Elvaney
(Brehmweg)

Sportfest/Turnier mit Geflüchteten

Projektwettbewerb „Das macht Schule“

Politische Dialogveranstaltung 12:00 – 13:30 Uhr
(Sportplatzring)

  • Gerhard Lein, SPD
    Philipp Heißner, CDU
    Antje Moller, BUNDNIS 90/DIE GRÜNEN
    Heike Sudmann, DIE LINKE
    Prof. Dr. Jorn Kruse, AfD

Aktion zum Wettbewerb: Schule ohne Rassismus

„AG Willkommenspakete“  Nähen von Federtaschen
(Ansprechpartner Jaydon Reisberg, 7c, und Per Hemming, 8c)

Kochen mit Open Eyes Open Hearts
am Oberstufenstandort, Sportplatzring

Besuch von Imam Yüksekkaya (Zentrums Moschee)
(Brehmweg)

Vorträge von Geflüchteten  orgnisiert von  Open Eyes Open Hearts
(Brehmweg)

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Weitere Aktionen
Flaggen aller an der Schule vertretenen Nationalitäten in einem Kunstwerk vereinen

Handwerken mit/für unsere ZEA-Schülerinnen und Schülern

Nähen mit unseren ZEA-Schülerinnen und Schülern

Musik mit unseren ZEA-Schülerinnen und Schülern:  Internationale Trommlertruppe

Tanzen mit unseren ZEA-Schülerinnen und Schülern

Spendenaktion „neue Masche

Schulhof mit bunter Kreide bemalen und mit Slogans versehen